Was tun bei Stress?

"Ich bin im Stress!" - jeder kennt diese Aussage.

Gemeint ist damit nicht selten nur die eine Seite der Stressreaktion: die Stressoren. Darunter versteht man Einflüsse, die (meist) von außen kommen (Zeitdruck, belastende Beziehungen, zu wenig Geld usw.). Stress ist allerdings eher mit einer Waage zu vergleichen, bei der auf einer Seite die Stressoren stehen, auf der anderen aber die Stärken oder Kraftquellen.

Die gute Botschaft ist: Man kann etwas tun. Einerseits ist es häufig möglich die Stressoren zu verringern, indem man sich beispielsweise rechtzeitig auf eine Klassenarbeit oder Arbeitssituation vorbereitet - oder, indem man sich besser von Personen abgrenzt, die viele negative Botschaften aussenden. Andererseits kann man aber das meiste dabei tun, die eigene Stressverarbeitung zu verbessern. Kraftquellen aufzubauen, hilft dabei, mit Stressoren umzugehen.

Wie das geht? Manchmal ist es ein Gedankenspiel, das hilft: jeder kennt folgenden Vorschlag: "Wenn du Prüfungsangst hast, stell Dir Deine Prüfer einfach nackt vor! Dann sind es auch nur Menschen, die Schwächen haben." Oft muss man aber üben, um seine Stressreaktion zu verbessern: Gefühle rechtzeitig wahr- und ernstnehmen, damit man voraussschauender handeln kann. Oder eine Atemtechnik anwenden: dann verringert sich der Muskeltonus, der einen Teil der Stressreaktion ausmacht. Oder: die eigenen Lebensziele und Prioritäten ordnen. Dann löst sich häufig eine Menge Stress auf.

Im REBOUND Kurs geht es auch darum, herauszufinden, wie jeder einzelne mit Stress umgeht. Wenn Du den Eindruck hast, dass Du einen persönlichen Coach, Beratung oder Therapie brauchst, um Deinen Stress zu verringern, schaue auf der Website nach Adressen, frage die Kursleiter oder das REBOUND Team.

 

REBOUND Filme