Philosophie

EmpowermentEmpowerment meint die Fähigkeit sein Leben selber zu gestalten und auf eigenen Beinen zu stehen. Ein Zustand von Selbstverantwortung. - selber für sich einstehen

REBOUND ist ein EmpowermentEmpowerment meint die Fähigkeit sein Leben selber zu gestalten und auf eigenen Beinen zu stehen. Ein Zustand von Selbstverantwortung.-Kurs und Präventionsprojekt für Schulen. In 16 Doppelstunden beschäftigen sich Jugendliche und Lehrer intensiv mit ihren Potentialen (Stärken) und den Dingen, die sie persönlich motivieren. Im zweiten Programmschwerpunkt geht es dann um den eigenen Umgang mit Alkohol und anderen Drogen. Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit selber gesunde und sinnvolle Entscheidungen zu treffen.

Eigenständige Entscheidungen: ja. Aber mit Hirn und Herz

"Kenn Dein Limit" (ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung -BZgA) ist gut. Aber wie lernt man's kennen? REBOUND hilft dabei: "Lern Dich kennen, mach Dein Limit klar!" Der Kurs und bald auch die Website sollen Jugendlichen dabei helfen, ein gesundes und kritisches Verhältnis zu Rauschmitteln zu finden – so dass sie dann fundierte eigene Entscheidungen treffen können. Jede(r) sollte in der Lage sein Risiken wahrzunehmen (und nicht zu verleugnen) sowie die eigenen Kräfte einzuschätzen (und nicht zu überschätzen).

RessourcenorientierungRessourcen sind Potentiale, Stärken oder Fähigkeiten, die ein Mensch hat  für Schulen - statt DefizitAls Defizit bezeichnet man einen Mangel und Abschreckung

Der REBOUND-Kurs ist für Lehrer und Schulen eine Weiterbildung in ressourcenorientierterRessourcen sind Potentiale oder Fähigkeiten, die ein Mensch hat. Pädagogik, ein Thema, das für den gesamten Schulbetrieb Bedeutung hat. Es geht deshalb immer auch um Schulentwicklung und persönliches Lernen beim Lehren.

"Vor der Kamera" - Medien und Erlebnis im Mittelpunkt

Wir arbeiten intensiv mit Kurzfilmen und anderen erfahrungsorientierten Methoden. In diesen Filmen spielen Jugendliche Szenen rund um das Thema Rausch und Risiko. Schaut man genauer hin, geht es in den Filmen aber einfach um Leben und Lernen, um Themen wie Dazugehörigkeit und Sich-selber-finden, seine eigenen Grenzen kennen lernen und die Frage, welche Werte eigentlich wichtig sind. Bei dem Thema Alkohol oder Cannabis werden diese Fragen aufgeworfen, kritisch bearbeitet und neu beantwortet. Gelingt es im Kurs die Motivation der Jugendlichen zu wecken, dann wird ein Teil des Programms von ihnen selbst vermittelt. REBOUND wurde und wird von den Menschen mit entworfen, um die es geht (siehe Praxislabor). Unsere Schüler-Mentoren helfen dabei das Programm „rüberzubringen“.

REBOUND ist für junge Leute zwischen 14 und 20 Jahren konzipiert. Die meisten Präventionsprojekte machen da Schluss, wo viele Jugendliche in eine „heiße“ Phase ihrer Entwicklung kommen. Genau in dieser Phase machen die meisten von ihnen Erfahrungen mit Alkohol, viele haben bereits ihre erste Zigarette geraucht und nicht wenige experimentieren mit Cannabis und anderen Mitteln, die das Erleben verändern. Geht es dabei um Sucht? Überwiegend nicht, aber es gibt immer Gefahren und Sackgassen für die eigene Entwicklung. REBOUND soll motivieren, informieren, Jugendliche untereinander ins Gespräch bringen, falsche Tabus auflösen und die Risikowahrnehmung schärfen.

Der Gebrauch von Verantwortung - alle sind dabei

Ein wichtiger Begriff in REBOUND ist Verantwortung. REBOUND unterstützt Jugendliche dabei herauszufinden, was verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol und anderen Drogen bedeutet.

Dabei ist klar, dass der Gebrauch von Verantwortung immer wichtiger ist, als der verantwortliche Gebrauch. REBOUND unterstützt Jugendliche, die abstinentAbstinenz ist Enthaltsamkeit oder Verzicht, in diesem Fall der Verzicht auf Alkohol und andere Drogen bleiben wollen (wir nennen es: Kein Konsum-Entscheidung). Aber REBOUND ist auch für Jugendliche da, die experimentieren und ausprobieren wollen, obwohl Erwachsene gerne hätten, dass sie es nicht tun. Indem wir den Kontakt zu den Jugendlichen halten und versuchen ihre Ziele zu verstehen, verhindern wir, dass sie sich selber in Außenseiterrollen zurückziehen.

Jede Schule kann das Projekt integrieren. Voraussetzung ist eine unterstützende Schulleitung und zwei oder mehr Lehrer, die sich engagieren. Melden Sie sich bei uns!

 

Wie REBOUND abläuft

Die Wissenschaft dahinter

Die Studie