REBOUND ist ein Programm zum sozialen Lernen für junge Menschen von 12-25 Jahren und ihre Begleiter - also auch für Schulen, Lehrer und das soziale Umfeld.
REBOUND besteht aus vier Säulen:
REBOUND - ein Resilienzprogramm
Resilienz ist psychische Widerstandsfähigkeit oder Stärke, die dabei hilft, Herausforderungen zu erkennen und ihnen aktiv entgegenzutreten. Resilienz im Zusammenhang mit Alkohol und anderen Drogen meint auch, die Fähigkeit, sich selber zu schützen. Das Resilienz-Konzept blickt auf eine fast 60-jährige Forschungstradition zurück und ist zusammen mit dem Salutogeneseansatz ein guter Rahmen für eine Suchtprävention, die sich nicht nur in Warnungen von Erwachsenen erschöpft. Wir möchten die Bildung von Resilienz aktiv unterstützen.
REBOUND - ein Präventionsprogramm
REBOUND ist ein universelles Präventionsprogramm, wendet sich also an „alle“ Jugendlichen sowie deren Eltern und nicht nur an Risikogruppen. Das Programm ist modular und lernfähig aufgebaut, d.h. im Rahmen seiner Grundprinzipien flexibel kombinier- und erweiterbar. So können zukünftig (nach der Entwicklungsphase) etwa Einheiten zum Rauschtrinken oder zu neuen psychoaktiven Substanzen (wie z.B. Spice) sinnvoll eingefügt werden, falls Bedarf „vor Ort“ vorhanden ist. — REBOUND ist ein Programm für Schulen und Jugendorganisationen.
REBOUND - ein Programm für Schulen
Warum sollten Schulen überhaupt daran interessiert sein ein risikopädagogisches Programm durchzuführen? Nur dann, wenn sie Vorteile davon haben, die über die Behebung von „Defiziten“ bei einzelnen Schülern hinausgehen. Deshalb möchte REBOUND sozusagen 2 in 1 bieten: einerseits ein Resilienzprogramm mit positiven Effekten auf Klassen- und Lernklima sowie Burn-out-Prophylaxe bei Lehrern. Andererseits ein Programm, das die Begegnung mit dem Thema Rausch und (legalen oder illegalen) Drogen als spannende, riskante und zugleich „normale“ Herausforderung für die Identitätsentwicklung versteht.
In der ersten Phase des Projekts (2010-2013) arbeiten wir intensiv mit einem Netzwerk von Schulen aus der Metropolregion Rhein-Neckar zusammen. Hier wird REBOUND getestet, verbessert, gefilmt und schließlich in einer kontrollierten Studie mit mehr als 1000 Schülern evaluiert.
In der zweiten Phase des Projekts kann jede interessierte Schule teilnehmen, an der mindestens zwei Lehrer an der REBOUND-Weiterbildung teilnehmen möchten. Nur eine klare Rückendeckung der Schulleitung macht die Integration möglich: Die Schule sollte für einen Schulentwicklungsprozess bereit sein, bei dem sich die Power von REBOUND entfalten kann.
Haben Sie oder Ihre Schule Interesse an einer Zusammenarbeit? Melden Sie sich bei uns unter Kontakt.
