
REBOUND Mentoring
Mentoren bei REBOUND: Wer, wie, was?
Bei REBOUND gibt es ganz verschiedene Mentoren. Aber was ist ein Mentor überhaupt?
Ein Mentor ist ein Mensch, der einen unterstützt, von dem man etwas lernen kann und der einen über einen Lebensabschnitt hinweg begleitet. Ein Mentor kann, muss aber nicht älter sein als sein Mentee, wohl aber verfügt er über mehr Lebenserfahrung (manchmal auch Berufserfahrung) als dieser und kann ihm deshalb beratend und unterstützend zur Seite stehen. Durch seine Lebenserfahrung kann ein Mentor seinem „Mentee“ Wissen übermitteln und diesem helfen seine persönlichen Stärken zu entwickeln.
Bei REBOUND unterscheiden wir drei verschiedene Arten von Mentoren:
1. Junger Mentor (Kursassistent/Schülermentor)
2. Unterrichtsbesucher (Mentorenstunde)
3. Jahresmentor (Mentoring 1 zu 1)
1. Junger Mentor (Kursassistent/Schülermentor)
Die jungen Mentoren bei REBOUND sind junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren, die als Kursassistenten die Kursleitenden bei der Durchführung des Kurses unterstützen und eine „Brücke“ zwischen Schülern und Lehrern bilden. Die jungen Mentoren sollten dazu bereit sein, eigene Erfahrungen in den Kurs mit einzubringen, aktiv Kontakt mit SchülerInnen herzustellen und den Kontakt zu den Lehrern zu halten. Außerdem sollte ein Schülermentor an dem Thema „Alkohol und andere Drogen“ interessiert sein und dazu in der Lage sein, kritisch und selbstkritisch über das Thema nachzudenken. Junge Mentoren sollten auch Offenheit, Kommunikationsfähigkeit, Lernbereitschaft und hohes Engagement mitbringen.
2. Unterrichtsbesucher (Mentoren-Stunde)
UnterrichtsbesucherInnen sind Mentoren, die über Lebenserfahrung verfügen, und diese gerne an junge Menschen weitergeben möchten. D.h. Menschen, die dazu bereit sind an einem Tag für 90 Minuten in eine Schule der Metropolregion Rhein-Neckar zu gehen, und sich von SchülerInnen über ihr Leben interviewen zu lassen. Es ist für diese Mentoren keine Voraussetzung, ein gewisses Alter erreicht zu haben, sondern es geht darum über einen Erfahrungsreichtum zu verfügen, den man gerne teilen möchte und von dem junge Menschen profitieren können. Inhaltlich kann es um viele Themen gehen, zum Beispiel die eigenen Widerstandsfähigkeiten und Stärken zu kennen und zu nutzen beim Umgang mit Stress und Rückschlägen (Resilienz), wichtige Entscheidungen im Leben zu treffen, Erfahrungen und Vorbilder. Wer gerne mal als Unterrichtsbesucher in eine Klasse gehen möchte, melde sich bitte unter Kontakt.
3. Jahresmentor (1 zu 1 Mentoring )
Jahresmentoring ist ein optionaler Teil von REBOUND. Ausgewählte Jugendliche aus den REBOUND-Klassen werden mit Mentoren aus Wirtschaft, Sport, Musik und Politik in Kontakt gebracht. Bei diesem Programm stehen Mentor und Mentee ein Jahr lang in Beziehung zueinander und können miteinander lernen. Dabei muss das Thema „Alkohol und andere Drogen“ nicht unbedingt behandelt werden - wenn das nicht im Interessenfeld der Mentoring-Paarung liegt. Sondern es geht in den Begegnungen um den Kern von Mentoring: Persönlichkeitsbildung und Zukunftsgestaltung. Diese Mentoren, die sich über ein Jahr lang viermal mit ihrem Mentee treffen, nennen wir Jahresmentoren. Bisherige Partner sind die SEB-Bank und MLP.
Ein spannender Dokumentationsfilm über das Jahresmentoring (1 zu 1) Pilotprojekt gibt einen Eindruck von dieser REBOUND Säule.
Der folgende Artikel wurde am 15.03. im Intranet der SEB veröffentlicht:



