Sogenannte „Horrortrips“ können prinzipiell bei jeder Droge, die bewusstseinsverändernd wirkt, auftreten. Ein „Horrortrip“ oder „bad trip“ kann in seinen Ausmaßen von einem als unangenehm wahrgenommenen Rausch über Angstzustände und Traurigkeit bis hin zu Panikattacken und Todesangst reichen. Da jede Droge gefühlsverstärkend wirkt, kommt es bei der Entstehung eines Horrortrips auf viele Dinge an, die unser Gefühl bestimmen: befinde ich mich an einem Ort, den ich mag; fühle ich mich in der Situation wohl; geschehen unvorhergesehene Dinge; bin ich mit Leuten zusammen, die ich als angenehm empfinde; leide ich unter Schlafentzug; habe ich nochandere Substanzen zu mir genommen etc. Jeder Umstand kann zu einem“blöden Gefühl“ führen, das die Droge durch ihre psychogenen Eigenschaften verstärkt und so einen Horrortrip hervorrufen kann. Auf Wechselwirkungen von Drogen untereinander sowie einen Schlafentzug, der dieselben Symptome hervorrufen kann wie eine Droge, muss man achten. Auch der Konsum von Cannabis kann also unter den falschen Umständen zu einem „bad trip“ führen.

Stand: Januar 2012

Autor: Katharina Kraus

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