Als „Kater“ bezeichnet man die Folgeerscheinungen von starkem Alkoholkonsum, die meist am nächsten Tag auftreten. Dazu zählen eine Beeinträchtigung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Übelkeit und Niedergeschlagenheit. Alkohol entzieht dem Körper Wasser, allerdings benötigt der Körper für den Abbau von Alkohol mehr Flüssigkeit und Mineralstoffe als er aufgenommen hat. Das fehlende Wasser entzieht er den Organen – und dem Gehirn. Die Folgeerscheinungen sind, dass der Blutzuckerspiegel sinkt und Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel auftreten. Wissenschaftlich gesehen ist der Kater eine Alkoholvergiftung.

Eines erstmal vorneweg: Ein wirkliches Gegenmittel, welches die Wirkung von LSD oder Pilzen wieder vollständig aufhebt, gibt es nicht. Wenn es um Ängste und Panik bei Horrortrips geht, hilft es auf jeden Fall, eine ruhige Umgebung aufzusuchen und jemanden zu haben, der oder die den Konsumenten beruhigen kann und sich um die Person kümmert. Viel trinken (vor allem Wasser, nichts mit Alkohol) ist ein Gegenmittel gegen alle möglichen Drogen, da man so dem Körper hilft, die Wirkstoffe schneller auszuspülen.

Bei LSD gibt es mehrere „Gegenmittel“, die aber alle verschreibungspflichtig sind und nur durch einen Arzt verabreicht werden dürfen. Das Beruhigungsmittel Valium wirkt LSD zwar nicht entgegen, kann aber Ängste oder Panik bei Horrortrips lindern. Aber auch Valium ist natürlich verschreibungspflichtig und muss vorsichtig durch einen Arzt dosiert werden.

Auch bei einem durch Pilze (sagen wir besser Psilocybin) verursachten Trip gibt es mehrere Gegenmittel (meist die gleichen wie bei LSD). Diese richten sich aber je nach dem beinhalteten Wirkstoff und dürfen auch nur durch einen qualifizierten Arzt verabreicht werden, denn diese Gegenmittel sind oft selbst sehr gefährlich und müssen auf jeden Fall richtig dosiert werden.

Grundsätzlich gilt: Am besten gar nicht konsumieren, denn einen Drogenkonsum ohne Risiko gibt es nicht. Überdosierungen sind bei halluzinogenen Drogen schnell passiert, also Vorsicht! Grundsätzlich sollte man sich immer sicher sein, dass man jemanden hat, der oder die sich um einen kümmern kann, sollte es einem schlecht gehen. Und: keine Drogen mischen (z.B. mit Alkohol oder Amphetaminen), denn dadurch erhöht sich das Risiko enorm.

Wieterführende Infos:

http://www.suchtmittel.de/info/pilze/000396.php

REBOUND sucht ständig Leute, die sich mit Herz und Verstand am Projektaufbau beteiligen. Die Aufgaben reichen von technischer und organisatorischer Unterstützung bis zu einer Rolle als Ideen-Geber. Wir suchen jüngere und ältere ehrenamtliche Mitarbeiter und Praktikanten. Du kannst Dich hier bewerben.

Du kannst beispielsweise Mentor werden. Es gibt eine Fülle spannender Aufgaben im Projekt und jeder kann nach seinen Interessen und Fähigkeiten mitarbeiten:

– den REBOUND Kurs zusammen mit den Kursleitern unterrichten
– Filme drehen und Interviews machen, die wir auf der Website zeigen
– als Teil der wachsenden Mentoren-Gruppe neue und kreative Ideen zum Projekt entwickeln und umsetzen

Ausserdem kann man auch bei REBOUND ein Praktikum machen:

Wir werden ein Zertifikat oder Zeugnis ausstellen, das für Deine weitere Karriere von großem Nutzen sein kann. Bei Interesse fülle bitte folgendes Formular aus.

Aufgabengebiete:

1. Organisationstalent/selbständiges Arbeiten

  • Unterstützung bei der Organisation von Konferenzen, Meetings, Events
  • Selbstständige Erarbeitung verschiedener Themengebiete (z.B. Fundraising, Schulbetreuung, Evaluation)

2. Technik, Website, Computerprogramme

  • Bearbeitung von Foto- und Filmmaterial (Filme schneiden etc.)
  • Dateneingabe
  • Mitbetreuung unserer sozialen Netzwerke
  • Vorbereitung von Präsentationen

3. Sprachen, Kommunikation

  • Übersetzung von Texten ins Englische (Website etc.)
  • Korrekturlesen von deutschen Texten (Website etc.)
  • Vereinfachung und Kürzung deutscher Texte

Mentoren (Kursassistenz):
Mentoren sind in der Regel junge Menschen ab 18 Jahren, die die Kursleitenden bei der Durchführung des Kurses unterstützen und eine „Brücke“ zwischen SchülerInnen und Kursleitenden bilden. Wenn Du auch Mentor werden möchtest, dann bewirb Dich über unser Onlineformular hier auf der REBOUND-Website
Als Kursassistent lernst du REBOUND zu vermitteln. Nach Ablauf dieser Zeit und deiner Teilnahme an mindestens 8 REBOUND-Stunden bekommst Du ein Zertifikat.

Mentoren in der Lebenswege-Stunde (Unterrichtsbesuche):
Unterrichtsbesucher sind Menschen jeden Alters, die über eine besondere Lebenserfahrung verfügen und diese gerne an junge Menschen weitergeben möchten. Das heißt, Menschen, die dazu bereit sind, an einem Tag für 90 Minuten in eine Schule zu gehen und sich von SchülerInnen über ihr Leben interviewen zu lassen.

Ja, wenn die Mentoren damit einverstanden sind.

Die Mentorenstunde ist für viele eine besondere Erfahrung in REBOUND. Erwachsene Mentoren erzählen aus ihrem Leben und oft entsteht ein ungewöhnlich offenes Gespräch zwischen Schülern und Mentor.

Da die Zeit meist recht kurz ist, besteht bei einigen der Wunsch nach weiteren Kontakten mit den Mentoren. Auch die Mentoren selbst erleben die Mentorenstunde häufig als angenehm und freuen sich über das gegenseitige Vertrauen.

Falls Du den Wunsch hast, Kontakt mit einem Mentor aufzunehmen oder falls Du einen Mentor für das REBOUND-Schülerprojekt interviewen wollt, dann schreibt eine E-Mail an REBOUND.

REBOUND hat das Ziel, eigene Stärken und Fähigkeiten bewusst zu machen. Dazu gehört auch, zu wissen, wie man mit Alkohol und anderen Drogen umgeht. Es geht aber genauso um die Stärken anderer Menschen, z.B. um Dein direktes sozialen Umfelds, zum Beispiel deine Klassenkameraden. Eine gute Klassengemeinschaft kann dem Einzelnen dabei helfen, seine Stärken zu finden und seine Ziele leichter zu erreichen.

Zwischen 2010 und 2013 wurde REBOUND am Universitätsklinikums Heidelberg entwickelt. Das erste Team, das REBOUND ausgearbeitet hat, bestand aus ganz unterschiedlichen Menschen: Psychologen, Ärzten, Sprach- und Wirtschaftswissenschaftlern, sowie LehrerInnen und Schülern. Interdisziplinarität (= unterschiedliche Fachrichtungen) ist ein wichtiges Merkmal von REBOUND. Ganz wichtig ist uns, dass REBOUND nicht nur ein Programm für Jugendliche ist, sondern auch mit Jugendlichen gemeinsam gestaltet wird.

Die Grundidee für REBOUND ist aus den Ergebnissen einer 10-Jahres-Längsschnittstudie (RISA) entstanden. Diese Studie hat sich damit auseinandergesetzt, auf welche Art und wie häufig Jugendliche Drogen (Nikotin, Alkohol, Marihuana, Ecstasy, LSD, Kokain) nehmen, welche Gründe dahinter stehen und unter welchen Umständen dieser Konsum unter Kontrolle bleibt oder zur Abhängigkeit führt. Einige Geschichten aus der RISA-Studie sind in den REBOUND-Filmen verarbeitet worden.

Der Begriff Psychose beschreibt eine Gruppe von psychischen Störungen bei denen die Betroffenen vorübergehend unter einem Realitätsverlust leiden. Bei jedem Erkrankten kann sich die Psychose unterschiedlich äußern: manche fühlen sich bedroht, glauben Stimmen zu hören, können sich nicht mehr konzentrieren, wohingegen andere große Angst haben oder nicht mehr richtig denken können. Generell lösen immer mehrere Faktoren gemeinsam eine Psychose aus: eine Veranlagung (z.B. wenn in der eigenen Familie ebenfalls Menschen erkrankt sind) und belastende Erlebnisse oder Stress im eigenen Leben. Manche Psychosen treten direkt nach einem Konsum von Alkohol und anderen Drogen (z.B. Cannabis) zum ersten mal auf. Wird eine Psychose durch den Konsum von Cannabis ausgelöst, spricht man auch von einer „Drogenposychose“. Eine häufige Form von Psychose ist die Krankheit Schizophrenie. Bei dieser leiden die Betroffenen an den oben beschriebenen Symptomen. Es ist sehr wichtig, dass eine Therapie so früh wie möglich beginnt, aber manche Psychosen können selbst dann immer wieder im Leben zurückkehren.

Weiterführende Infos:

http://www.medizinfo.de/kopfundseele/psychose/ursache.htm

http://www.psychose.de/wissen-ueber-psychosen-01.html

http://www.medhost.de/gesundheit-lexikon/psychose.html

Ja, da Energy-Drinks durch den Inhaltsstoff Koffein kurzfristig eine aufputschende Wirkung haben, zählen sie zu den psychoaktiven Substanzen und sind dadurch laut Definition eine Droge*. Auch wenn die meisten Menschen bei Energy-Drinks nicht von einer Droge* sprechen, handelt es sich doch um eine „legale Droge“, die nicht unter das Betäubungsmittel- oder Jugendschutzgesetz fällt.
Es gibt viele verschiedene Energy-Drinks auf dem Markt, deren Inhaltsstoffe verschieden sein können. Oft enthält ein Energy-Drink neben den häufigsten Inhaltsstoffen Guarana, Taurin, Süßstoffen und Vitaminen vor allem Coffein in einer Menge, die etwa mit einer Tasse Kaffee vergleichbar ist. Das enthaltende Guarana ist eine koffeinhaltige Pflanze aus Südamerika. Taurin ist ein Stoff, der den Stoffwechsel im Körper beeinflusst aber selbst nicht als Droge wirkt. Ob Taurin die leistungssteigernde Wirkung von Coffein wirklich verstärkt (wie manche Leute behaupten) ist wissenschaftlich nicht erwiesen.
Wenn viele Energy-Drinks in kurzer Zeit oder in Kombination mit anderen stimulierenden Substanzen wie z.B. Kaffee, Amphetaminen („Speed“) oder Kokain konsumiert werden, können Überdosierungserscheinungen wie Schweißausbrüche, Nervosität, Zittern, Unruhe, Angst, Herz- oder Kreislaufbeschwerden („Herzrasen“) auftreten.
Bei Menschen, die regelmäßig viel Koffein zu sich nehmen z.B. als Kaffee, grüner oder schwarzer Tee, können sich auch Entzugserscheinungen mit Kopfschmerzen, Erschöpfung und Energieverlust zeigen. Diese Symptome sollten nach ca. 2 Tagen ohne Koffein wieder abklingen.

* REBOUND versteht unter Drogen „psychoaktive Substanzen“, d.h. Substanzen, die unsere Wahrnehmung, Stimmung und Verhalten beeinflussen können. Darunter fallen auch viele legale Drogen, wie Alkohol, Nikotin oder Kaffee (vgl. REBOUND-Materialbuch, S. 132/133).

Weiterführende Infos:

http://www.drugcom.de/drogenlexikon/buchstabe-d/drogen/

http://www.suchtmittel.de/info/koffein/000842.php

Entzugserscheinungen entstehen, wenn man aufhört, Alkohol oder eine andere Droge zu nehmen. Die Entzugserscheinungen sind der anfänglichen Wirkung der Droge entgegengesetzt und deshalb von Droge zu Droge unterschiedlich, je nachdem welche Wirkung sie hervorruft. Die Intensität der Entzugserscheinungen hängt von der Konsumdauer und –menge ab. Fast immer fühlen sich die Entzugserscheinungen aber extrem unangenehm an. Man unterscheidet zwischen körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen. Körperliche Entzugserscheinungen treten schon einige Stunden nach der letzten Einnahme der Droge auf und reichen von Unruhe, Schweißausbrüchen, Zittern, Schwächegefühl, Gliederschmerzen und Magenkrämpfen bis hin zu Muskelzittern, Brechreiz, Kreislaufstörungen, Tränenfluss, Körpertemperaturschwankungen und lebensbedrohlichen Zuständen mit schweren Krampfanfällen und akuten Geistesstörungen.
Psychische Entzugserscheinungen umfassen Angst, depressive Verstimmungen, Selbstmordgedanken und das so genannte Craving, das Verlangen nach weiterem Konsum. Bis die psychischen Entzugserscheinungen ganz verschwinden, können Monate oder sogar Jahre vergehen.