Dieses Sprichwort ist falsch, denn egal wie man verschiedene Alkoholika mischt, es kommt zunächst auf die Menge an und nicht auf die Art des Getränks. Eine Möglichkeit mit der dieses Sprichwort zusammenhängen könnte, ist, dass der Zucker, der in Mischgetränken wie Cocktails, in Likören oder auch in Wein vorhanden ist, den Abbau von Alkohol verzögert und dieser damit länger wirkt – eben auch auf den Kopf, der dann am nächsten Tag dick werden kann. Es gibt aber auch weitere Ideen zum Ursprung dieses Sprichwortes, welches vermutlich aus dem Mittelalter kommt: Eine Erklärung besagt, dass der Adel das Biertrinken als unsittlich empfand und daher durch solche Sprüche unterbinden wollte. Eine andere Erklärung könnte sein, dass das Biertrinken in wohlhabenden Kreisen meist erst am späteren Abend begann, wenn bereits alle Weinvorräte aufgebraucht waren. Stieg man dann auf Bier um, so bedeutete dies einen starken „Kater“ am nächsten Tag. Dies hatte dann aber eher mit der Menge als mit der Reihenfolge von Bier und Wein zu tun. Prinzipiell empfiehlt es sich, bei einer Sorte Alkohol zu bleiben, um nicht den Überblick zu verlieren.

Stand: 08.06.2011

Autor: Katharina Kraus

Weiterführende Infos:

http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/1834.html