„Meine Freundin meint immer, sie hätte noch nie gekifft aber ich habe letztens gesehen, dass sie ganz rote Augen hatte.“

Es ist nicht immer leicht zu erkennen, ob jemand gekifft hat und nicht jeder, der Anzeichen aufweist,
die darauf hindeuten, hat auch wirklich gekifft. Deshalb sollte man bei Verdächtigungen immer vorsichtig sein und die Person lieber direkt auf den Verdacht ansprechen. Natürlich gibt es aber einige Symptome, mit Hilfe derer man erkennen kann, dass jemand vielleicht gekifft hat. Ein Anzeichen ist oft, dass die Person ein anderes Verhalten als üblich zeigt (z.B. Antriebslosigkeit).
Die akuten Wirkungen können aber je nach Person, Wirkstoffanteil, Art des Konsums (Essen oder Rauchen), momentaner körperlicher und psychischer Verfassung und bisher gemachten Erfahrungen mit Cannabis sehr unterschiedlich sein.

Zu den körperlichen Effekten, die auftreten können, gehören neben geröteten Augen und erweiterten Pupillen auch ein gesteigertes Hungergefühl. Einige Konsumenten erleben dabei richtige „Fress-Flashs“. Bei anderen ist der Gleichgewichtssinn beeinträchtigt oder das Zeitgefühl gestört.
Generell ist die Wahrnehmung deutlich intensiviert. Bei vielen zeigt sich Euphorie und es entstehen neue Ideen, die mit starken Gedankensprüngen verbunden sind. Auch das Gemeinschaftsgefühl und die Verbindung zu Freunden werden intensiviert wahrgenommen, häufig in Kombination mit Albernheit. Viele fühlen sich zudem wohlig entspannt und bewegen sich langsamer, obwohl das Herz schneller als üblich schlägt.
Neben diesen eher positiv empfundenen unmittelbaren Wirkungen, können aber auch unangenehme Effekte auftreten. Körperliche Merkmale sind Übelkeit und Schwindel bis hin zum Kreislaufkollaps. Weiterhin möglich sind Erinnerungslücken oder eine eingeschränkte Wahrnehmung der Umwelt, so dass sich die Konsumenten schlechter mitteilen können oder sich ausgegrenzt und in „ihrem eigenen Film gefangen“ fühlen. Im schlimmsten Fall haben sie Angstzustände, Panikgefühle oder fühlen sich verfolgt.

Quellen und weiterführende Links:

http://www.bzga.de/infomaterialien/suchtvorbeugung/cannabis-basisinformation/