GHB ist die Abkürzung für Gammahydroxybuttersäure, GBL ist ein Vorläufer von GHB und wird im Körper nach Einnahme zu GHB verstoffwechselt, das heißt umgewandelt.
Einerseits werden diese Stoffe in der Medizin als Narkosemittel eingesetzt, andererseits sind sie seit einiger Zeit unter dem Namen „Liquid Ecstasy“ bekannt, obwohl sie mit dem „normalen“ XTC (Ecstasy bzw. MDMA) chemisch und in der Wirkweise nichts zu tun haben.
In niedrigen Dosen wirken GHB und GBL ähnlich wie Alkohol stimulierend, stimmungsaufhellend, aufputschend und enthemmend. In höheren Dosen dämpfen die beiden Mittel, machen teilnahms- und willenlos, wirken stark einschläfernd und rufen Bewusstlosigkeit hervor.
GHB und GBL wirken je nach Dosis auf körpereigene Botenstoffe vor allem im Gehirn, deren aufputschende (geringe Dosis) oder dämpfende Wirkung (höhere Dosis) sie verstärken. Bei Überdosierung oder in Mischung mit anderen Drogen wie Alkohol, Heroin, Kokain etc. können gefährliche Nebenwirkungen auftreten, die bis zum Atemstillstand führen können. Außerdem werden GHB und GBL als sogenannte K.O.-Tropfen missbraucht, d.h. sie wurden im Zusammenhang mit Vergewaltigungen eingesetzt.
GHB unterliegt im Gegensatz zu GBL dem Betäubungsmittelgesetz.

Stand: 31.10.2011

Autor: Katharina Kraus

Weiterführende Infos:

http://www.partypack.de/ghb.40.0.html

http://www.aerzteblatt.de/int/article.asp?id=61380

http://www.drug-infopool.de//?s=liquid+ecstasy

https://www.thieme-connect.com/DOI/DOI?10.1055/s-0029-1245885